Placement

In diesem Training werden keine Tanzschritte gelernt – das gewonnene Bewegungswissen kann jedoch sehr wohl das tänzerische Können verbessern.


Placement – Übungsstunde

donnerstags 17.30 – 18.30 Uhr

Placement – Freiraum und Antwort auf Fragen

donnerstags 18.30 – 20.00 Uhr

Der Tanzraum steht offen für alle, die für sich üben und entspannen wollen, völlig programmfrei. Wer Tipps braucht kann gerne fragen. Ich begleite im Freiraum.
Während der 1 ½ Stunden können Sie kommen und gehen wie Sie wollen.

Mittagspause – mal bewegt – zum Entspannen und Aufrichten

freitags 12.00 – 13.00 Uhr


 

Placement ist eine überwiegend am Boden ausgeführte Trainingsform, die den Körper und die Bewegung an den „richtigen Platz“ bringen, ein ungezwungenes Zusammenspiel von Gelenken und Muskulatur ermöglichen kann.

„Ordnen“, „sortieren“, Verbindungen finden und nutzen (inner space – inner connectivities (Peggy Hackney)), um so eine korrekte, eine sinnvolle Körperhaltung und Körperorganisation für sich aufzubauen.

Es gilt Bewegungszusammenhänge zu verstehen, den Körper als Ganzes wahrzunehmen (kein Einzelmuskeltraining!), seine Gesetzmäßigkeiten und Funktionen korrekt zu nutzen. Damit kann man zu einer befriedigenden Bewegungsform und Haltung finden, eventuelle Blockaden lösen oder zumindest mindern.

Placement ist ein bewusstes, effektives, effizientes Training, das

  • Gelenkverbindungen mobilisiert und stabilisiert
  • Muskulatur entspannt, kräftigt, dehnt
  • Muskelgruppen und ihre Fähigkeiten aktiviert
  • insbesondere die tiefe Rumpfmuskulatur anspricht und somit ein starkes Zentrum entwickelt
  • die Atmung bewusst einsetzt
  • Gleichgewicht und Koordination finden und verbessern hilft

Einige grundlegende Übungen sind erforderlich, um das „System“ zu erkennen. Diese Übungen werden wiederholt, können dann variiert und angereichert werden, zum einen in kurzen, vorgegebenen Sequenzen, zum anderen in einer individuellen Auswahl für die einzelnen Teilnehmenden. Es gibt kein von „1. – 10.“ festgelegtes Trainingsmuster, eher ein lebendiges Anatomie-Ereignis und -Erlebnis.

Anfangende brauchen keine besonderen Vorkenntnisse, allerdings Neugier. Es wird nicht an einer Normerfüllung gearbeitet. So stellen auch persönliche Bewegungseinschränkungen (z.B. durch Verletzungen) kein Hindernis dar.

Schlussendlich geht es darum, die Erfahrungen in den eigenen Bewegungsalltag zu integrieren, sei es beim Sport, beim Tanz, am Arbeitsplatz, in Haushalt und Familie, bei der Behandlung der weitverbreiteten Rückenschmerzen.

Placement ist nicht die Verheißung in 14 Tagen höher, schneller, weiter, schlank, schmerzfrei zu werden. Es kann dazu beitragen.